Knappe Niederlage Damen 1

(mcs). Die Damen der HSG Butzbach haben die nächsten Zähler in
der Bezirksoberliga knapp verpasst. In Gruppe zwei stand die Partie gegen die
HSG Gettenau/Florstadt am Samstagabend lange Zeit auf des Messer Schneide,
am Ende hatte die Truppe von Trainer Carsten Dannwolf aber mit 24:27 (17:17)
das Nachsehen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit eine vogelwilde Deckung gespielt. Wir
wurden immer wieder durch den FSG-Angriff düpiert, unsere Fehler wurden
gnadenlos bestraft. Selbst haben wir mit einem starken Angriffsspiel aber gut
dagegenhalten können. In der zweiten Hälfte haben wir uns in der Abwehr
dann zwar deutlich gesteigert, leider sind uns aber die Körner ausgegangen.
Sieben erzielte Tore in den zweiten 30 Minuten waren dann leider zu wenig.
Schade!“, berichtete HSG-Coach Carsten Dannwolf auch vom äußerst fairen
Umgang beider Teams auf dem Spielfeld trotz der Brisanz der Partie und lobte
zudem Schiedsrichter Torsten Serafin für seine hervorragende Leistung.

Zu Beginn entwickelte sich eine ebenso ausgeglichene wie torreiche Partie. Die
Führungen wechselten in der Anfangsphase hin und her (4:5, 5., 7:6, 8.,), lange
Zeit lag nie mehr als ein Treffer zwischen den beiden Mannschaften. Erst nach
dem 8:8 (11.) gelang den Butzbacher Damen ein kleiner Vorstoß zum 10:8, den
Florstadt/Gettenau beim 11:11 aber wieder gekontert hatte. Nach dem 14:12
(18.) drehten die Gäste die Partie dank eines 4:1-Laufes wieder (16:15, 22.),
eine abwechslungsreiche erste Hälfte ging dann aber mit einem 17:17-
Unentschieden leistungsgerecht zu Ende.

Auch nach der Halbzeitpause blieb die Partie eng, auch wenn die Torausbeute
bei beiden Mannschaften in Vergleich zu den ersten 30 Minuten nun doch
merklich abnahm. Lena Riethmüller in ihrem ersten Spiel und Milena Stuppy
stabilisierten zu Beginn den HSG-Innenblock merklich. Dennoch konnte sich
weder beim 19:19 (35.) noch beim 22:22 (48.) eines der beiden Teams
nennenswerte Vorteile erarbeiten. Erst danach zog Florstadt/Gettenau davon,
ein weiterer 4:1-Zwischenspurt bis zur 53. Minute sorgte beim 26:23 für die
Vorentscheidung. Sandra Bender brachte Butzbach zwar nochmal heran,
zudem ließen die Gäste einen Siebenmeter aus. Für eine Wende reichte es aber
nicht mehr, Luisa Stiefel machte stattdessen mit dem 27:24 (59.) alles klar für
die FSG.

Nach einem spielfreien kommenden Wochenende gastiert die Dannwolf-
Truppe dann bei der HSG Hungen/Lich und damit wohl beim
Meisterschaftsfavoriten, der diese Rolle mit zwei Kantersiegen zum
Saisonauftakt bereits untermauert hat.

HSG Butzbach: Blum – Jürgens (4), Kaiser, Frey, Bause (3), Stuppy (4),
Dannwolf, Bender (4/1), Rösner, Riethmüller (2), Jäger, Müller, Luh (7/3),
Geretschläger.

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