Weibliche A der HSG Butzbach feiert die Meisterschaft

(cd) Die weibliche A-Jugend der HSG Butzbach ist Meister der Bezirksoberliga Gießen! Hierbei
profitierten die Dannwolf-Schützlinge von einem Ausrutscher des bisherigen Tabellenführers, der
HSG Lumdatal, die in ihrem letzten Saisonspiel bei der HSG Wettenberg mit 29 : 24 unterlag.

An Dramaturgie nicht mehr zu überbieten war die zweite Saisonhälfte der abgelaufenen Saison, in
der alle Teams dreimal gegeneinander antreten mussten. Die HSG Lumdatal behauptete hierbei
verlustpunktfrei ab dem ersten Spieltag die Tabellenführung und schien lange Zeit für die restlichen
Mannschaften unantastbar. Im Gegenzug fand die HSG nur schwer in die Saison, da sich die neu
zusammengestellte und mit Spielerinnen der in der Landesliga spielenden weiblichen B aufgefüllten
Mannschaft zunächst zusammenfinden musste. So ordnete man sich nach vermeidbaren
Punktverlusten bei der HSG Fernwald und der HSG Wettenberg sowie einer knappen 25 : 26 Schlappe
gegen die HSG Lumdatal lange Zeit zwischen dem dritten und vierten Tabellenplatz ein. Ein erstes
Ausrufezeichen setzten die Rösner, Stuppy & Co. dann im Februar in der Auswärtsbegegnung bei der
HSG Lumdatal. Hier spielte man den Tabellenführer mit einer 16 : 26 „Packung“ praktisch an die
Wand und brachte den Lumdatalern die ersten Minuspunkte bei. Auch die dritte Begegnung der
beiden Teams entschieden die Butzbacherinnen am vorletzten Spieltag deutlich mit 27 : 21 für sich
und sicherten sich somit im bei Punktgleichheit anzuwendenden direkten Vergleich, ein deutliches
Plus von 4 : 2 Punkten und 78 : 63 Toren. Somit lief alles auf den letzten Spieltag hinaus. Leider
wurde die letzte Partie der HSG durch die HSG Herborn/Seelbach abgesagt, so dass die beiden
Punkte kampflos auf der Habenseite verbucht werden konnten. Somit kam es zum Showdown in der
Launsbacher Sporthalle, in der die heimische HSG Wettenberg den immer noch mit zwei Punkten
führenden Tabellenführer empfing. Ob nun den Lumdatalerinnen am Schluss der Saison die Puste
ausging, oder die jungen Damen aus dem nordöstlichen Teil des Landkreises Gießen mit der
Drucksituation überfordert waren, darüber lässt sich nur spekulieren. Letztendlich fand der Favorit in
dieser Begegnung nie ins Spiel, so dass die Dannwolf-Truppe am letzten Spieltag erstmals die
Tabellenführung übernehmen konnte und sich nun mit dem Titel Bezirksoberligameister schmücken
darf.

Herauszuheben ist, dass die HSG mit 349 Toren den stärksten Angriff der Liga stellte und das obwohl
man zwei Spiele weniger bestreiten konnte, die kampflos mit 2:0 Toren gewertet wurden. Trotzdem
findet man in der Torschützenliste mit Milena Stuppy erst auf dem neunten Platz eine HSGlerin, was
für die Ausgeglichenheit und Unberechenbarkeit des Teams spricht. „Das ist ein toller und im Laufe
der Saison nicht zu erwartender Abschluss für unsere Mädels. Besonders für diejenigen, die ab
kommender Saison aus der Jugend in den Aktivenbereich wechseln,“ äußerte sich der für den
Mädels-Bereich im Jugendausschuss verantwortliche Till Strödter. Die HSG bedankt sich an dieser
Stelle für die zahlreichen Helfer, die durch die Pandemie für den Spielbetrieb notwendig waren und
ausdrücklich beim Autohaus Fenchel in Gambach für die finanzielle Unterstützung bei der
Beschaffung eines neuen Trikotsatzes.

Für die HSG kamen in der Saison 2021/2022 zum Einsatz:
Finja Berger und Darleen Diehl im Tor, Milena Stuppy (46/0 Tore/Siebenmeter), Jona Cannon (43/1),
Julia Müller (42), Dania Lucia Dannwolf (41/12), Sarah Klein (33/5), Kim Luna Dannwolf (29/9),
Madita Zörb (27/9), Lara Markefski (20), Lea Hackstein (18), Hannah Wendt (11), Thea Rösner (7),
Mia Galler (6), Leonie Spieß (6), Emily Jung (5), Khadija Jatouri (3), Angelina Welch (3), Anna-Lena
Neumann (3), Marie Brogle (1)

1 Comment

  1. StuppyApril 4, 2022

    Die schönsten TITEL sind doch immer die, mit denen keiner gerechnet hat … 🙂

    also: “HERZLICHEN GLÜCHWUNSCH” zur BOL-MEISTERSCHAFT und

    DANK an alle, die hieran Ihren Anteil hatten ….

    Antworten

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