HSG Butzbach mit neuem Konzept für die Jugendausbildung

(cd) Die Corona-Pandemie hält das Land weiterhin fest im Griff. Auch die Handballjugend der HSG Butzbach kann seit nunmehr fast einem halben Jahr ihrem Hobby – mit Ausnahme von Online-Athletiktraining – nicht nachgehen. Die handballfreie Zeit nutzten Carsten Dannwolf (Jugendtrainer und HSG-Vorsitzender) und Till Strödter (Jugendtrainer und Mitglied im HSG-Jugendausschuss) daher, um das vor zehn Jahren erarbeitete „Rahmenkonzept für die Jugendausbildung“ des Vereins komplett zu überarbeiten und der Entwicklung im Handball anzupassen. In der vergangenen Woche wurde das fast 40 Seiten umfassende Konzept schließlich fertiggestellt und in einer Video-Konferenz den Jugendtrainern der HSG vorgestellt. 

„Wir haben versucht, das Konzept verständlich, methodisch schlüssig und vor allem praxisnah zu verfassen. Unsere Trainer sollen mit dem Konzept einen Leitfaden haben, welche Trainingsinhalte in welcher Altersstufe im Vordergrund stehen sollten“, fasst Till Strödter die Herangehensweise zusammen. „Grundlage des Konzepts ist die Rahmentrainingskonzeption (RTK) des DHB. Wichtig war uns aber, die Ansätze dieser zum Teil auf die Förderung des Spitzensports ausgelegten Inhalte an die Gegebenheiten der HSG Butzbach anzupassen“, so Carsten Dannwolf.

Ziel der HSG Butzbach ist es, auf Basis des Konzepts einer möglichst großen Anzahl an Kindern und Jugendlichen eine solide ausbildungsorientierte handballerische Grundausbildung und Spaß am Handball zu vermitteln. „Das Konzept gibt von den Minis bis zur A-Jugend und darüber hinaus neben den Trainingsinhalten in den Bereichen Technik, Taktik, Athletik und Motorik/Koordination systematisch aufeinander abgestimmte Ausbildungsziele für die einzelnen Jahrgangsstufen vor“, erläutert Carsten Dannwolf den methodischen Aufbau des Konzepts.

Die Grundlage für eine weiterhin erfolgreiche Jugendarbeit ist somit gelegt. Was bleibt, ist zu hoffen, dass die Infektionslage alsbald wieder einen geregelten Trainingsbetrieb für alle ihren Sport und die Geselligkeit so vermissenden Kinder und Jugendlichen zulässt.

 

 


 

 

 

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