Damen 1 hatte keine Chance beim Tabellenführer

(mcs). Erwartungsgemäß hat sich der Tabellenführer der
Frauenhandball-Bezirksoberliga, die HSG Hungen/Lich, als zu stark für die HSG
Butzbach erwiesen. In heimischer Halle behielt der Primus von Gruppe zwei am
Samstagabend klar und deutlich mit 34:17 (19:7) die Oberhand und baute die
Tabellenführung damit aus. Das Team von Trainer Carsten Dannwolf wird seine
Punkte in anderen Spielen sammeln müssen, das war dem HSG-Trainer aber
von vorneherein bewusst.

„Auf jeden Fall ist Hungen/Lich nicht unsere Kragenweite, sie sind der absolute
Aufstiegskandidat. Sie haben jeden unserer Fehler auch gnadenlos bestraft. Wir
haben in der Anfangsphase gut mitgehalten, aber es wurde auch schnell
sichtbar, dass wir – auch aufgrund unserer Personalprobleme – da nicht
mithalten konnten“, beschrieb Coach Dannwolf, der auf Sandra Bender und
Vanessa Jürgens verzichten musste, während Dania Dannwolf angeschlagen in
die Partie ging. Zu allem Unglück verletzten sich während der zweiten Hälfte
dann auch noch Lena Riethmüller und Larissa Bause.

Schon früh zeigte Hungen/Lich seine Klasse und zog schnell auf 3:0 davon, bis
zur neunten Minute hielten die Gäste aber prächtig dagegen und kämpften sich
wieder heran. Larissa Bause gelang sogar der 4:4-Ausgleich. Doch durch den
„Aufstand“ des Underdogs wurde der Tabellenführer wohl eher angestachelt
und zog im Anschluss ein gnadenloses Tempospiel auf, ließ defensiv nur wenig
zu und nutzte jeden Fehler der Butzbacher Damen eiskalt aus. So zog die
Straßheim-Sieben über das 7:4 (11.) und 10:5 (16.) nach gut 20 Minuten bereits
auf 12:6 davon. Und weil den Gästen bis zur Pause nur noch ein einziger
eigener Treffer gelang, konnte Hungen/Lich den Vorsprung sogar bis auf 19:7
ausbauen.

Und in diesem Tempo ging es zunächst weiter, beim 23:8 durch die beste
Torschützin Carmelina Mulch betrug der Vorsprung der Gastgeberinnen bereits
15 Treffer. Danach bewies Butzbach aber Moral und kämpfte um ein gutes
Resultat. So sorgte unter anderem Routinier Nina Luh mit ihrem Treffer zum
14:29 dafür, dass der Spitzenreiter in den nächsten zehn Minuten nicht noch
weiter davonziehen konnte. Erst in den letzten Minuten wuchs der Rückstand
dann noch ein wenig auf, nichtsdestotrotz hatten sich die HSG-Damen in
Anbetracht der Umstände teuer verkauft.

HSG Butzbach: Blum – Kaiser, Frey, Bause (2), Stuppy (5), Dannwolf (1), Schmid
(1), Mohr, Rösner, Riethmüller (3), Jäger, Müller, Luh (5/2), Geretschläger.

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